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„In Walle ist sie alle“ - Essenroder Stammtischgruppe auf Schuntertour

Auf Einladung des Unterhaltungsverbandes Schunter bereiste die Essenroder Stammtischgruppe um Reinert Sammann nebst einigen interessierten Gästen die Schunter von Räbke bis zur Schuntermündung in die Oker bei Walle im Landkreis Gifhorn. Unter Führung von Verbandsvorsteher Werner Denneberg und Geschäftsführerin Tanja Genge ging es zunächst nach Räbke, wo der Elmfluss bis in die 1950-iger Jahre 7 Mühlen antrieb und heute noch die Löschwasserversorgung des Ortes sicherstellt. Von Räbke flussabwärts wurden die Sohlgleite in Frellstedt besucht, die ehemaligen Pfeifferbrinkschen Sohlabstürze zwischen Süpplingen und Süpplingenburg sowie die Schunteraue zwischen Beienrode und Glentorf mit den eindrucksvollen Sohlgleiten in Beienrode, Ochsendorf und Glentorf.

Einen ersten größeren Halt gab es in Heiligendorf an der Schwinkermühle, einem unter Denkmalschutz stehenden Mühlenensemble, das noch fast vollständig erhalten ist. Vorsteher Denneberg erläuterte vor Ort die verschiedenen Gewässerläufe der Mühle sowie das vor 4 Jahren vom Verband fertiggestellte Schunterumgehungsgerinne, um den Fischen und Kleinlebewesen den Aufstieg um beide Mühlenwehre herum noch oben zu ermöglichen. Weiter ging es von dort zum Stemmwiesenprojekt zwischen Flechtorf und Lehre, einer der größten Renaturierungsmaßnahmen in Niedersachsen, danach über Lehre zum ehemaligen Fabrikenwehr in Wendhausen, wo eindrucksvoll demonstriert wurde, welche Kraft noch immer im Elmfluss steckt. Binnen kürzester Frist entwickelte sich das ansonsten träge dahinfließende Gewässer nach Öffnen der Wehrtafeln in einen reißenden Gebirgsbach.

Anschließend ging die Reise weiter entlang der renaturierten Schunterstrecke zwischen Wendhausen und Querum mit gefluteten Hochwassermulden, starken Strömungsbereichen, und weidenden Wasserbüffeln nach Wenden. In Wenden wurde der dortige Umfluter um das unter Denkmalschutz stehende Wehr mitsamt einer Herde langhörniger Highlandrinder und danach das Dükerungsbauwerk am Mittellandkanal besichtigt. An dieser Stelle verschwindet der Elmfluss in 7 Meter Tiefe unter dem Kanal, um auf der anderen Seite wieder aufzu- tauchen und weiter zur Oker bei Walle zu fließen. Ende der Tour war die Schuntermündung in die Oker bei Walle. „In Walle ist die Schunter alle“, und so war es auch. Mit einer reißenden Gefällestrecke entlässt hier die Schunter ihr Elmwasser in den Harzfluss. Nach gut 6 Stunden Fahrt ging ein unnachahmlicher Ausflug mit vielen neuen eindrucksvollen Impressionen und interessanten Informationen, Geschichten und Anekdoten rund um den Elmfluss Schunter zu Ende.

Das Wetter spielte mit. Ein sonniger Tag mit permanent schönen Eindrücken. Hier wurden den Teilnehmern Ansichten geboten, die so keiner kannte, nun aber in Erinnerung bleiben werden, dank der Führung von kompetenten Fachleuten wie Frau Genge und Herrn Denneberg. Unsere Gruppe hat eindrucksvoll erfahren, was für unsere Nachwelt geschaffen werden kann, wenn Gelder sinnvoll angelegt werden.

Vielen Dank dem Schunterverband.

 

Text und Foto: Reinert Sammann

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