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Am 11. April 1945 endete der Krieg in Lehre – Veranstaltung hierzu wird auf den Herbst verschoben

Zum 75. Mal jährt sich am 11. April der Einmarsch der US-Truppen in Lehre. Für die Menschen in Lehre ein Tag zum Erinnern und des Gedenkens. An diesem Tag sollte symbolisch auf halber Strecke zwischen Groß Brunsrode und Lehre eine Eiche gepflanzt werden. Denn aus Richtung Groß Brunsrode rückten damals die Truppen der 5. Panzerdivision der US Army nach Lehre vor. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Covid-19-Virus wird die Veranstaltung in den Herbst verschoben. Ein Datum dazu wird noch bekannt gegeben. Um dennoch ein Zeichen setzen zu können, werden über das Osterwochenende vor dem Rathaus in Lehre die Flaggen der USA, der EU, Deutschland sowie der Gemeinde Lehre gehisst.

„Diese Eiche soll uns künftig mahnen, die Schrecken des Krieges und der Nazi-Herrschaft niemals zu vergessen“, erläutert Ortsbürgermeister Heinrich Köther die Idee hinter der geplanten Pflanzung. Er hatte gemeinsam mit dem Ortsrat Lehre die Idee zu der Veranstaltung. Sofort ließen sich Uwe Otte, der sich seit vielen Jahrzehnten mit dieser Zeit befasst, und Gemeindebürgermeister Andreas Busch ebenfalls dafür begeistern.

Nach kurzen Ansprachen sollte die Pflanzung der Befreiungseiche von Nachkommen von Beteiligten vorgenommen werden. Mit beteiligen wollten sich die Tochter von Hermann Bumcke, Sigrid Schrader. Bumcke war damals mit seiner Familie und anderen mutigen Menschen aus Lehre den Amerikanern entgegen gegangen, begleitet von der Ungewissheit, was aus ihnen werden wird. „Mein Vater hat an diesem Tag viel Mut und Stärke bewiesen aber sich nie damit gerühmt. Darauf bin ich bis heute sehr stolz“, so Sigrid Schrader. Auch die vom Heimatmaler Jürgen Schirmer gestalteten Gemälde von den Szene sollten an diesem Tag gezeigt werden.

„Hermann Bumcke und Wilhelm Koch haben mit der kampflosen Übergabe des Ortes an die Amerikaner besonders mutig gehandelt – und damit den Krieg für Lehre beendet. Ohne Erinnern an die NS-Diktatur lässt sich eine offene und friedliche Gesellschaft nicht gestalten“, stellt Uwe Otte fest. Seine für April geplanten Rundgänge durch die ehemalige Muna werden ebenfalls aufgrund des Corona-Virus verschoben, Ausweichtermine hierfür werden derzeit noch gesucht. Ebenso wird die geplante Ausstellung im Rathaus Lehre, die im April zu sehen sein sollte, später stattfinden.

Bürgermeister Andreas Busch ergänzt: „Diese fürchterlichen Zeiten gehören zu unserer Geschichte. Auch wenn die nachfolgenden Generationen keine Schuld tragen, so müssen sie daran erinnern. Gerade in heutigen Zeit, wo Hass und Hetze offenbar wieder salonfähig werden.“

Bild: (Quelle: Gemeinde Lehre) Vor dem Rathaus wird anlässlich des 11. April geflaggt.

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