Neuigkeiten

Landkreis informiert zum Thema Schulen

Der Corona-Krisenstab des Landkreises Helmstedt hat sich in der letzten
Woche mit den Schulleitungen der weiterführenden Schulen im Rahmen einer
Videokonferenz zusammengeschaltet. Es wurden Erfahrungen und Anregungen in
Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgetauscht und Maßnahmen abgestimmt.
Zum Thema Schülerbeförderung war zeitweise auch die Kraftverkehrsgesellschaft mbH
Braunschweig (KVG) zugeschaltet.


Heiß diskutiert in der Öffentlichkeit und insbesondere in der Elternschaft wird derzeit das
Thema Schülerbeförderung und die vermeintlich überfüllten Schulbusse. Denis Weber,
Verkehrsmeister bei der KVG, erklärt dazu, dass es nach den Sommerferien zu stark
ausgelasteten Bussen mit zum Teil vielen Stehplätzen auf vereinzelten Linienfahrten
gekommen sei. Dem sei jedoch bereits seit Anfang September durch den Einsatz zusätzlicher
Busse auf stark frequentierten Linien entgegengewirkt worden. Es seien Subunternehmer
beauftragt worden, um mit weiteren Einsatzwagen die Situation weiter entzerren zu können.
„Die Verkehrsunternehmen führen in Bezug auf Schulfahrten regelmäßig Zählungen auf allen
Linien durch. Gegenwärtig sind keine überfüllten Busse mit Stehplätzen zu verzeichnen“, so
Weber. Es sei jedoch auch festzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler aus Gewohnheit
oder Verunsicherung in erster Linie zunächst in den üblichen Gelenkbus stürmten, während
die dahinter wartenden zusätzlichen Einsatzwagen nur zögerlich angenommen werden. Die
Schulleitungen wurden gebeten, die Schülerinnen und Schüler dahingehend aufzuklären,
auch die Einsatzwagen anzunehmen.

Da die Inzidenzwertschwelle von 50 im Landkreis Helmstedt bereits Ende der letzten Woche
überschritten wurde und es wiederholt Vorfälle in den hiesigen Schulen gegeben hat, hat der
Landkreis per Allgemeinverfügung eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts in den
weiterführenden Schulen und den Berufsbildenden Schulen erlassen. Die Schulleitungen
führten aus, dass in einigen Schulen bereits auf freiwilliger Basis Alltagsmasken getragen
würden, so z.B. in Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen und im Gymnasium am
Bötschenberg. Die Schulen würden darauf achten, dass die Kinder auch Freiräume hätten, in
denen die Maske unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen abgesetzt werden
können. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis 30.11.2020.


Weitere Themen waren die Ausstattung mit mobilen Endgeräten für den Fall des
Homeschoolings, schnelle Internetanschlüsse und Einzelfragen zu
Quarantänebestimmungen, z.B. in Bezug auf Geschwisterkinder. Alle Beteiligten waren sich
einig, dass alles getan werden müsse, um Schulschließungen zu vermeiden.
Mit den Schulleitungen wurde vereinbart, den Austausch per Videokonferenz zu wiederholen

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